Wie sieht eine osteopathische Behandlung aus?
Die Ursachen der Beschwerden liegen häufig nicht dort, wo die Symptome wahrgenommen werden. Die erste Sitzung beginnt mit einer ausführlichen Befundaufnahme, in der sich der Osteopath über die Entstehungsweise der Beschwerden, über eventuelle Unfälle, nach vorausgegangenen medizinischen Abklärungen und Behandlungen informiert.
Die Ursache von einem Nackenschmerz kann zum Beispiel in der Lendenwirbelsäule liegen.
Auf Grund der Befundaufnahme wird eine osteopathische Hypothese des Beschwerdebildes aufgestellt. In der manuellen Untersuchung sollte der Osteopath über das Finden von Gelenkblockierungen und über spezifische Tests diese Hypothese bestätigen können.
Der Osteopath behebt durch gezielte manuelle Techniken die gefundenen Blockierungen und Störungen. Nach zwei bis vier Behandlungen sollte eine Verminderung der Beschwerden spürbar sein.
Falls sich in der ersten Sitzung Unklarheiten ergeben, wird der Osteopath den Patienten an ärztliches Fachpersonal weiterverweisen. |